Hier mein Bericht über unseren Aufenthalt auf einem Safarischiff, der sich hauptsächlich auf das ENOS®-System beziehen wird, da wir vielleicht ihm unser Leben verdanken:
Wir (7 Taucher) hatten uns an der Nordspitze des Riffs absetzen lassen um in 30 Meter Tiefe auf Hammerhaie zu warten, so dass wir das Riff noch erkennen konnten. Die Strömung war sehr schwach und die Sicht relativ gut.
Nach einer Weile kam dann zwar kein Hammerhai aber ein Longimanus.Wir alle schauten dann dem Longimanus eine ganze Zeit zu, da er auch sehr verspielt war. Nun fiel uns auf, dass wir das Riff aus den Augen verloren hatten und wir nur noch blaues Wasser sahen; also tauchten wir auf und stellten fest, dass wir ein paar Meter abgetrieben waren.
Die Wellen waren schon ziemlich hoch und das Schiff wurde immer kleiner, also hatten wir alle schnell die Bojen gesetzt und den ENOS®-Sender aktiviert und hofften, dass wir schnell gefunden werden, da der Longimanus jetzt immer neugieriger wurde und schon zweimal an den Flossen geschnuppert hatte.
Es dauerte auch nicht lange, da kamen beide Schlauchboote. An Bord war einer der Guides, der den tragbaren ENOS®-Empfänger in der Hand hatte.
Er meinte, wir waren schon 2 km abgetrieben. Als wir in die Schlauchboote kletterten, war der Longimanus noch da; ich glaube der wollte warten, bis sich keiner mehr bewegt, doch dank ENOS® ging er leer aus.
Also in Zukunft, wenn es an Außenriffe geht, werde ich nur noch mit Schiffen fahren, die so ein Ortungssystem an Bord haben, um abgetriebene Taucher schnell zu finden.
So, noch zum Schluss möchte ich mich bei der Crew, und bei den Tauchlehrern für diese
super schöne Tour bedanken. Vor allem für die zwei Nachttauchgänge.
Macht weiter so!