MOBOS schützt Kite-Weltrekordler

Extrem-Kiter setzen bei ihrem neuen Weltrekord auf MOBOS

Auf ihrer "Odyssey 2017" setzten Francisco Lufinha und Anke Brandt zu ihrer Sicherheit MOBOS ein

 
Bergisch Gladbach / Oeiras, Portugal  –  Francisco Lufinha und Anke Brandt haben es geschafft! Sie haben die "Odyssey 2017", von den Azoren zum europäischen Festland auf dem Kitebrett erfolgreich beendet.

In der Zeit vom 04. bis 13. September 2017 haben sie 1.646 Kilometer auf dem Atlantik zurückgelegt, immer abwechselnd im Acht-Stunden-Rhythmus.

 

Flaute - kurz nach dem Start

Am 04.09.2017 stachen sie von Ponta Delgada/Azoren aus in See, der Wind blies Francisco, der die Odyssee eröffnete, aufs offene Meer hinaus; über 1.500 Kilometer sind es von hier aus bis zum Festland. Doch schon kurze Zeit später stellte sich eine Flaute ein, wegen der die beiden fast zwei volle Tage auf dem offenen Atlantik dahin dümpelten.
 
Schließlich hatte das nervenzermürbende Warten ein Ende und sie kämpften sich tagelang über den Atlantik. Es dauerte nicht lange, bis sie jeden einzelnen Muskel und jeden Knochen spürten; ihre Arme und Beine wurden schwer, von der permanenten körperlichen Belastung.
Das Salzwasser weichte ihre Haut auf, ganz besonders an den Händen und brannte auf ihren Lippen und in den Augen. Der Arzt und die Physiotherapeutin an Bord ihres Versorgungsschiffs gaben ihr Bestes, um ihre Beschwerden wenigstens einigermaßen zu lindern.
 
MOBOS im Gepäck
Damit die Crew vom Sicherheitsboot die beiden immer "auf dem Schirm" hat - im wahrsten Sinne des Wortes - führten Anke und Francisco jeweils einen MOBOS-Sender mit sich. Der sendete ihre GPS-Position permanent an den MOBOS-Empfänger an Bord, der ebenfalls GPS-gestützt ist.
Aus der eigenen GPS-Position und der, die er von Anke oder Francisco empfangen hat, errechnete der MOBOS-Empfänger dann die Richtung und den Kurs zu Anke oder Francisco, was er in einer klar verständlichen Grafik auf seinem Bildschirm anzeigte. So wusste die Crew immer genau, wo sich Anke oder Francisco befand, auch, wenn man sie/ihn nicht sehen konnte - in der Nacht oder bei schlechter Sicht.
 
Wasser, Wasser, Wasser - und viel Müll
Eine Woche lang hatten sie nur offene See um sich herum - kein Land in Sicht, keine Insel, nur Wasser, Wasser, Wasser. Trotzdem machten die beiden eine schlimme Entdeckung: Sie sahen unheimlich viel Müll im Meer, das an der Wasseroberfläche trieb! Und noch ehe sie ihre Odyssey offiziell beendet hatten, teilte Francisco seine Beobachtungen im Internet auf Twitter und Facebook - mit dem dringenden Appell, dem Umweltschutz unbedingt mehr Beachtung zu schenken.
 
Nach einer Woche Land in Sicht
Dann erschien Portugals Küste im fernen Dunst am Horizont - was für ein Gefühl! Das gab Auftrieb und setzte neue Energien frei, denn die Vollendung Ihres Traums rückte in greifbare Nähe.
Ihr Ziel die war Hafenstadt Oeira, in der Nähe von Lissabon, wo sich die Nachricht von Ankes und Franciscos bevorstehender Ankunft wie ein Lauffeuer verbreitete. Gegen 17:00 Uhr Ortszeit wollten sie eintreffen, um 16:40 Uhr war es so weit. Noch in der Lagune entfaltete Francisco die portugiesische Fahne und kitete mit wehender Flagge in den Hafen, dicht gefolgt von Anke.
 
Auf der Kaimauer, am Ufer und auf den Klippen standen zahlreiche Zuschauer dicht an dicht, die die beiden jubelnd und unter großem Applaus empfingen und Zeuge wurden, wie die Odyssey 2017 ein erfolgreiches Ende nahm.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Veröffentlichung kostenfrei, Belegexemplar erbeten.
Die Bilderrechte liegen bei Francisco Lufinha und werden zu
Veröffentlichungszwecken kostenlos zur Verfügung gestellt.